Getanzte Hommage an Edith Piaf!

Ballett von Mauro Bigonzetti als Gastspiel des Staatstheaters Hannover (Premiere 22. November 2011)

Non, je ne regrette rien« – das Chanson ging um die Welt, und »Nein, ich bereue nichts« war zugleich Lebensmotto seiner Interpretin: Edith Giovanna Gassion, die kleine Frau mit der großen Stimme, wurde als Edith Piaf zur Legende. Ihr Leben gleicht einem Roman aus dem Rotlichtmilieu, der kein Klischee auslässt. Als Kind zieht Edith mit ihrem Vater im Wanderzirkus umher und beginnt zu singen. Mit fünfzehn sorgt sie als Straßensängerin in Paris selbst für ihren Lebensunterhalt und wird wenig später fürs Cabaret entdeckt. Als »La Môme piaf« (kleiner Spatz) hat sie Erfolg und nimmt Schallplatten auf. Ihr Chanson »La vie en rose« bringt der 31-jährigen den internationalen Durchbruch. Sie singt von Liebe und Glück, von Abschied und Tod – und alles klingt glaubwürdig, denn sie geht selbst durch alle Höhen und Tiefen. Mit 47 – schwer krank und drogenabhängig – stirbt »La Piaf«. Sie hinterlässt kein nennenswertes Vermögen, aber rund 300 unsterbliche Lieder.
Mauro Bigonzetti widmet der Chanson-Legende sein neuestes Stück »La Piaf« – ein Auftragswerk für das Ballett der Staatsoper Hannover. Als einer der führenden italienischen Choreografen ist Bigonzetti bekannt für starke Bilder, Temperament und Sinnlichkeit. Seine Ballette sind auf den Spielplänen der Compagnien in aller Welt zu finden.

 

»La Piaf«
Foto: Staatsoper Hannover

 

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