„Bretter, die die Welt bedeuten“

Am Wochenende fand ein kleines Casting statt, das unter dem Motto »Bretter, die die Welt bedeuten« von der Heilbronner Stimme zusammen mit dem Theater Heilbronn ins Leben gerufen wurde. 25 im Voraus ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten machten sich am Samstag auf in die Theaterwerkstatt des Theaters Heilbronn im Wollhaus und stellten dort ihr schauspielerisches Können unter Beweis. Aus ihnen sollte eine Gruppe von »Schauspielschülern« zusammengestellt werden, die ab September vom Theater einen Intensiv-Workshop bekommen.
Zunächst versuchten unsere Theaterpädagoginnen Katrin Singer und Antjé Femfert den Kandidatinnen und Kandidaten mit einem kleinen Warm-Up die Nervosität und Anspannung vor ihrem späteren Auftritt zu nehmen. Außerdem sollten sich die Teilnehmer/innen dadurch besser untereinander kennen lernen und ein Gefühl für ihren schauspielerischen Ausdruck bekommen.

 
Die Kandidatinnen und Kandidaten in der „Warm-Up“-Phase

Anschließend wurden vier Gruppenpräsentationen einstudiert, die von Bildern aus Zeitungsartikeln der Heilbronner Stimme inspiriert waren. Hierbei entstanden die unterschiedlichsten und verrücktesten Geschichten, wie beispielsweise ein chaotischer Familienausflug an den Strand oder eine hinterhältige Intrige von Ehefrauen, deren Ziel es war, ihre Männer zu ermorden.

 

 

 
Einige Schnappschüsse aus den Proben und Präsentationen der Gruppenstücke

Doch nun war es soweit, die Jury, die aus unserem Intendanten Axel Vornam, unserem Dramaturgen Andreas Frane, unseren Theaterpädagoginnen Katrin Singer und Antjé Femfert, dem Chefredakteur der Heilbronner Stimme Uwe Ralf Heer und dessen Referentin Nicole Amolsch bestand, traf ein. Jetzt hieß es Ruhe bewahren und alles geben. Zuerst wurden die am Vormittag einstudierten Gruppenstücke aufgeführt und anschließend trat jede/r Kandidat/in noch einzeln mit seinem/ihrem vorbereiteten Monolog aus einem Stück der aktuellen Spielzeit auf. Der eine oder andere kleine Texthänger wurde charmant überspielt und einige stellten durch außergewöhnliche Requisiten ihre Kreativität unter Beweis. Schaute man an den Jurorentisch, so sah man lachende und zufriedene Gesichter. Sowohl Jury, als auch die restlichen Teilnehmer/innen, die ihren Konkurrenten zuschauten, waren gut unterhalten.

Ehrlich gesagt hätte ich nicht in der Haut der Jury stecken und entscheiden wollen, wer weiter kommt und wer nicht. Das lange Diskutieren und Beraten der Juroren zeigte, dass auch ihnen diese Entscheidung alles andere als leicht fiel. 12 Kandidaten durften sich im Endeffekt freuen, da sie nun die Möglichkeit bekommen, ihr Hobby voll und ganz ausleben zu können und ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu verbessern. Bis zum 02. Oktober haben sie Zeit ihr Stück einzustudieren und zu perfektionieren, denn an diesem Tag wird die Premiere stattfinden, die wir schon jetzt voller Spannung und Vorfreude erwarten.

 


Die Jury: Nicole Amolsch, Uwe Ralf Heer, Axel Vornam, Andreas
Frane, Antjé Femfert und Katrin Singer (v.l.)

 

Jessica D., Praktikantin

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