Twitter frei aus dem Theater Heilbronn

Erstes Kultur Tweetup (#kultup) eines Stadttheaters von den Proben zu „Minsk“ (UA)

Zuschauersaal Großes HausFoto: Wolfgang Seidl

Zuschauersaal Großes Haus
Foto: Wolfgang Seidl

Als erstes Stadttheater in Deutschland veranstaltet das Theater Heilbronn ein Kultur Tweetup (#kultup). Am 16. Februar um 9:45 Uhr kommen Theaterinteressierte, die sich in der Welt der  Blogs und Tweets zu Hause fühlen, in eine Probe der Oper »Minsk« (UA) von Ian Wilson und Lawinia Greenlaw, die am 3. März im Großen Haus des Heilbronner Theaters  in Kooperation mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn uraufgeführt wird, und berichten live via Twitter von der Probenarbeit. Ihre  Follower lesen die Tweets, sie antworten oder leiten die Kurznachrichten weiter. Unterstützt wird das ganze von KultUp aus Frankfurt. Dahinter verbergen sich Ulrike Schmid und Birgit Schmidt-Hurtienne, zwei Kulturwissenschaftlerinnen, die sich der professionellen Kulturvermittlung über Social Media verschrieben haben. »Wir öffnen Twitterern die Türen der Kultureinrichtungen und Kultureinrichtungen den Weg in den digitalen Raum«, umschreiben die Frauen ihre Mission.

Initiatorin am Stadttheater Heilbronn ist Marketing- und Social Media-Beauftragte Katrin Schröder, die das Theater Heilbronn in den sozialen Netzwerken präsentiert und in dieser Funktion auch von anderen Kultureinrichtungen zu Referaten und Seminaren eingeladen wird. Sie erhofft sich von diesem Weg der Öffentlichkeitsarbeit, dass neue potentielle Zuschauergruppen angesprochen werden. »Wenn das erste Kultur Tweetup (#kultup) erfolgreich ist, könnte dies ein festes Format in der Bewerbung von Inszenierungen werden«, hofft sie.

Wichtig bei einem Kultur Tweetup (#kultup) ist, dass die Twitterer einen ganz außergewöhnlichen Blick auf kulturelle Ereignisse erhalten und diese ihren Followern weitervermitteln. Normalerweise heißt es am Theater immer, auch in der Probe: Handy aus! So ist schon allein die ausdrückliche Aufforderung: Smartphone an und Twitter frei eine Besonderheit.

Der Regisseur der Oper »Minsk«, Christian Marten-Molnar, gewährt den Twitterern exklusive Einblicke in eine spannende Probe – diese sind sonst für die Öffentlichkeit tabu. Und dass die Musik und der Text von »Minsk« noch niemals auf der Welt irgendwo gespielt wurden, dürfte den Reiz  noch erhöhen.

Wer auf Twitter dem Hashtag #kultup folgt, wird bereits ab dem 21.01.2013 mit Neuigkeiten versorgt, kann am Veranstaltungstag so den Tweetup verfolgen und sich auch aktiv ins Gespräch einbringen. Wer selbst keinen Twitter-Account besitzt, kann die Tweets über die Twitterwall verfolgen: kultup.tweetwally.com

Anmeldung für den Tweetup am 16.02., um 9:45 Uhr unter der E-Mail schroeder@theater-hn.de oder via Twitter an @Theat_Heilbronn oder @KultUp.

kultup_logo

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