„Und beim letzten Vers dann stech‘ ich“

Für „Cyrano de Bergerac“ kreuzen die Schauspieler schon jetzt Worte und Degen

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„Cyrano de Bergerac“ und seine Nase werfen ihre Schatten voraus: In Edmond Rostands großem Bühnen-Spektakel (Premiere am 28. Juni im Großen Haus) wird geliebt und gelitten, gespielt und gefeiert, dass es eine wahre Freude ist. Und gefochten – mit Worten und mit Degen. Damit Letzteres rasant, überzeugend und gefährlich auf die Bühne kommt, haben wir einen Kampfchoreografen für die Inszenierung von Johanna Schall engagiert. Axel Hambach, Schauspieler und Dozent für Bühnenfechten und Bühnenkampf in Gießen und Mannheim, trainiert diese Woche auf der Probebühne und bringt Nils Brück (Cyrano), Guido Schikore (Valvert) und Peter Volksdorf (Christian) ganz schön ins Schwitzen. Denn gleichzeitig zum Klingen-Kreuzen müssen die drei Schauspieler auch mit Edmond Rostands Versen kämpfen: „Deine Finten, die durchbrech ich, / Dein Gefuchtel ist ’ne Schand! / Und beim letzten Vers dann stech‘ ich! / Los, sprich dein Gebet, du Fant!“ En garde!

Andreas Frane, Dramaturg

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