Die Tagebücher von Adam und Eva

Dienstag, 10. September
Die Aufregung ist immer groß, wenn eine Inszenierung zum ersten Mal von der Probebühne ins „richtige“ Bühnenbild umziehen darf. Werden die mit Attrappen ausprobierten Ideen auch im Original funktionieren? Wie wird der optische Gesamteindruck sein?
Julia Apfelthaler und Oliver Firit (alias Eva und Adam) biegen vorsichtig um die Ecke der „Quarterpipe“, die sich Bühnen- und Kostümbildner Andreas Freichels für „Die Tagebücher von Adam und Eva“ ausgedacht hat. Die steile Steigung sind sie gewohnt, den Rasenteppich und die Blumen am Boden nicht. Freichels und Regisseur Jasper Brandis sind schon seit der technischen Einrichtung am Vortag im Komödienhaus mit den Details beschäftigt: Sehen die Blumen auf der Paradieswiese nicht ein bisschen gelblich aus? Werden die Schauspieler schnell – und singend – die Steilwand zum Baum der Erkenntnis erklimmen können? Klappt das Schattenspiel auf der oberen Etage?
Mit Regieassistentin Katrin Minkley wird das Bühnenbild im Komödienhaus erkundet. Aber erst der Durchlauf des ersten Aktes wird die Antworten bringen.

Andreas Frane, Dramaturg

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