Wenn ich ein Haus wär’

Liederabend mit Kilianpreisträger Gabriel Kemmether am 5. April in den Kammerspielen

Wenn ich ein Haus wär

Wenn ich ein Haus wär


Dass Gabriel Kemmether ein Schauspieler ist, der auch ausgesprochen gut singen kann, wissen die Heilbronner Theaterbesucher nicht erst seit seinen Rollen in »Das Apartement« oder »Männer«. Einige werden sich sicherlich noch an seinen ersten eigenen Liederabend in den Kammerspielen erinnern: »Eigentlich sind’s Liebeslieder«. Ziemlich genau drei Jahre ist es her. Und immer noch ist das Komponieren,  Texten, Singen und Musizieren mit den unterschiedlichsten Instrumenten seine große Leidenschaft – neben der Schauspielerei, versteht sich.   

Am 5. April präsentiert er in den Kammerspielen ein neues Programm mit fast ausschließlich aktuellen Liedern: »Wenn ich ein Haus wär’«. Wieder erzählt er mit seinen Songs Geschichten. Viele melancholische sind darunter. Da gibt es zum Beispiel den Leuchtturmwärter, der in einer stürmischen Nacht ins Meer gerissen wird. Er treibt auf den Wellen und kämpft ums Überleben. Oder der junge Mann, der aus Liebeskummer Selbstmord begangen hat, nun im Grab liegt und zu seinem Erstaunen feststellen muss, dass der Tod nicht das Ende ist. Auf ewig liegt er nun da und denkt an vergangene Zeiten. Aber keine Angst. Es gibt auch viele fröhliche Songs, und wer beim letzten Mal schon dabei war, der weiß, dass Gabriel Kemmether auch ein charmanter Erzähler ist, der zu jedem Lied die Anekdoten seiner Entstehung beisteuert. Am verblüffendsten verspricht wieder die musikalische Umsetzung zu werden. Wie schafft es ein Mann, allein zu klingen wie eine ganze Band?   
Ob Gitarre, Klavier, Schlagzeug oder Geige, Saxophon, Klarinette oder Dudelsack – er spielt alle Instrumente selbst ein und arrangiert sie dank moderner Tontechnik zum Klang einer vielstimmigen Formation. Am Konzertabend werden die Lieder live gesungen und der restliche von Gabriel Kemmether selbst vorproduzierte Bandsound wird eingespielt. Stilistisch geht es in Richtung Mittelalterrock. Aber nicht nur Menschen, die Gruppen wie »Subway to Sally«, »Faun« oder »Saltatio Mortis« mögen, könnten an den Liedern Gefallen finden.

Gabriel Kemmether

Kleiner Nachtrag:
Hab schon die ersten Lieder gehört und gerne den Texten und den wunderbaren, manchmal melancholisch-mystischen oder auch Gute-Laune-Klängen gelauscht. Und darunter ein Lied gefunden, von dem ich nicht genug bekommen kann: Das Arrangement von dem wunderschönen Volkslied »Es geht ein dunkler Wolk herein«. Zum Süchtigwerden! Also unbedingt hingehen!

Silke Zschäckel, Pressereferentin

One Comment
  1. Da ich nichtam Samstag nicht kommen konnte gibt es wenigsten eine Wiederholung?Oder eine Cd wäre schade wenn ich etwas gutes verpasst hätte.
    Lg Frau Fromm

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