Eine Reise in die Walachei

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Mit dem Spiel „Die Reise in die Walachei“ beginnt für die Schüler einer Klasse vom Theodor-Heuss Gymnasium am Freitagmorgen der Workshop zu „Tschick“.

Ähnlich wie bei „Die Reise nach Jerusalem“ müssen die Jugendlichen hier zu Musik um eine Reihe von Stühlen laufen. Jedoch scheiden hier keine Spieler aus, sondern Stühle. Das heißt: Die Schüler müssen versuchen, gemeinsam auf so wenigen Stühlen wie möglich zu sitzen oder zu stehen. Hauptsache am Ende berühren keine Füße den Boden. Mit sehr viel Teamwork hat es die Klasse geschafft zusammen auf sechs Stühlen zu stehen.

Danach geht es mit einem Figurenlauf quer über die Probebühne weiter. Jeder bekommt eine Karte mit dem Namen einer Figur aus dem Roman „Tschick“ und deren Eigenschaften und muss diese ohne zu Sprechen imitieren. Anfangs sind alle noch sehr unsicher in ihren Bewegungen, aber nach und nach verlieren sie die Angst und stellen die Figuren immer besser dar.

Dann tauschen sie mit den Klassenkameraden ihre Karten, jetzt hat jeder eine neue Karte und damit eine andere Figur. Diese müssen sie nun wieder verkörpern. Ich versuche die vielen verschiedenen Figuren zu erraten.

Weiter geht es mit kleinen Gruppen. Jede Gruppe bekommt wieder einen Zettel, auf dem Namen stehen und eine Situation beschrieben wird. Zum Beispiel: Tschicks erster Tag an der Schule, als er vor der Klasse steht. Zu dieser Situation müssen die Schüler nun ein Standbild erstellen, das sich die Klasse ansehen kann und dadurch erraten soll, um welche Szene es sich handelt.

Als nächstes sollten sich die Schüler zu ihren Standbildern eine kleine Geschichte ausdenken, in der das Standbild entweder die Ausgangsposition ist oder den Schluss bildet und diese Geschichte spielen. Dabei entstanden die unterschiedlichsten Szenen, von der Gerichtsverhandlung bis hin zu einer Autofahrt.

Danach ging es auch schon los in die anschließende Vorstellung des Stückes „Tschick“ in der BOXX.

Verfasst wurde der Blogeintrag von der 15-jährigen Lea Bachert, die für eine Woche Bogy-Praktikantin in der theaterpädagogischen Abteilung des Theaters Heilbronn war.

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