Der Beruf mit den 1000 Gesichtern Ausbildungsberuf Maskenbildner/-in

Befragt wurde Ketrin Lopez Moreno 3. Lehrjahr

Maskenbildnerin

Ketrin Lopez Moreno Foto: Jennifer Laing

Ketrin Lopez Moreno
Foto: Jennifer Laing

Du lernst den Beruf des Maskenbildners. Hast du da auch außergewöhnliche Fächer in der Schule?
Ketrin: Ja, klar. Ich lerne z.B. das Modellieren, Zeichnen und habe Stilkunde.

Stilkunde? Was ist das?
Ketrin: In Stilkunde lernen wir alles über die unterschiedlichen Epochen. Das ist wie im Geschichtsunterricht. Nur dass wir etwas über die Frisuren und die Maske in der jeweiligen Epoche lernen.

Achso. Ich habe letztens einen Aushang von dir gelesen, auf dem du nach Haarschneidemodellen gesucht hast. Warum musst du Haare schneiden können?
Ketrin: Wir müssen den Perücken die wir anfertigen und den Schauspielern, auch die Haare frisieren können. Dazu gehört dann u.A. das Schneiden, Locken eindrehen und Färben dazu. Eine vorher abgeschlossene Ausbildung zur Friseurin ist darum von Vorteil.

Deine Arbeitszeit ist hauptsächlich abends zu den Vorstellungen. Was machst du da?
Ketrin: Vor der Vorstellung müssen die einzelnen Schauspieler für ihre Rolle geschminkt werden. Auch während den Aufführungen haben wir immer etwas zutun. Die Schauspieler müssen weiterhin betreut werden. Da müssen wir z.B. Perücken wechseln oder die Schauspieler für eine andere Rolle schminken.  


INFO:
Du hast ein künstlerisches Einfühlungsvermögen und ein hohes Maß an handwerklichem Können? Du bringst Eigeninitiative und eine große Ausdauer beim Arbeiten unter Termindruck mit? Dann schau dir doch mal den Beruf Maskenbildner/in an.
Aufgaben wären zum Beispiel das Anfertigen von Perücken, das Erstellen der Masken und die Betreuung bei den Vorstellungen.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.


Jennifer Laing, Auszubildende

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